Intensivwochenende im Schwarzwald

Zur intensiven Vorbereitung auf das Frühjahrskonzert fuhren die Musikerinnen und Musiker dieses Jahr in die Jugendherberge ins Murgtal nach Forbach. Nach der Zimmerverteilung und dem Abendessen trafen sich die Musiker zur Gesamtprobe im wunderschönen Holzpavillon der Jugendherberge zu den ersten drei von insgesamt achtzehn (!) Probenstunden. Zum Abschluss des Abends durfte das gemütliche Beisammensein nicht fehlen. Dort wurden einmal mehr die von den Musikern mitgebrachten Köstlichkeiten aufgetischt. Bei gutem Wein, selbstgebackenem Kuchen, Brot und Wurst vergingen die Stunden wie im Flug.

Am Samstagmorgen am Frühstücksbuffet konnte auch der einzige Nicht-Musikvereins-Übernachtungsgast gesichtet werden. Die fürsorgliche Betreuung übernahm traditionell unser ältester Musiker Günter Holstein. Gut gestärkt wurde die Probenarbeit unter der Leitung von Jonathan Binder fortgesetzt.

Nach dem Mittagessen stellten wir den plötzlichen Verlust eines Musikers fest: Der Versuch durch einen kurzen Mittagsschlaf die Sünden des Vorabends vergessen zu machen misslang. Doch nach der Kaffeepause, die traditionell mit zwei Nusskränzen der Bäckerei Lörz versüßt wurde, waren die Trompeter dann wieder vollständig. In den anschließenden Registerproben wurde „ABC“ von den „Jackson Five“ in allen möglichen, bisher nie dagewesenen Facetten geprobt und geprobt und nochmals geprobt.

Nach dem Abendessen wurden die einzelnen Passagen in einer Gesamtprobe zusammengefügt und siehe da: die Stücke klangen gleich viel besser. Den musikalischen Abschluss des Abends bildete ein letztes Wunschkonzert aus der „grünen Mappe“, bei der rechtzeitig noch einige Stücke vor dem ewigen Verlust gerettet werden konnten. Dennoch wurde der Plan die „grüne Mappe“ aufzulösen am Folgetag in die Tat umgesetzt.

Die verbliebenen Abendstunden wurden wieder in gemütlicher Runde, zum Teil bei allerlei Gesellschaftsspielen, und vor allem mit den restlichen kulinarischen Köstlichkeiten verbracht. Wie gewöhnlich war am zweiten Abend das Durchhaltevermögen der meisten etwas geringer.

Auch am Sonntag wurden die Proben wieder mit großer Begeisterung absolviert, wozu auch die guten Räumlichkeiten in der Jugendherberge und Jonathans hervorragende Probenarbeit beitrugen. Dies alles ließ das Probenwochenende zu einem großen Erfolg werden, so dass die Musikerinnen und Musiker gut vorbereitet dem Frühjahrskonzert entgegen sehen konnten.